Häufig gestellte Fragen
Nachfolgend findest du meine Antworten zu Fragen, die mir häufig gestellt werden.
Solltest du hier keine Antwort auf deine Frage finden, dann schreib mir gerne.
Was genau versteht man unter Hochsensibilität?
Hochsensible Personen haben eine höhere Reizverarbeitungssensibilität („Sensory Processing Sensitivity“), wodurch sie in einer Situation deutlich mehr Reize aufnehmen als durchschnittlich sensible Menschen.
Das geschieht, vereinfacht erklärt, da die neuronalen Filter bei hochsensiblen Menschen deutlich mehr Informationen als relevant einstufen. Man kann es sich wie einen Türsteher vor einer Diskothek vorstellen, der fast alle Wartenden als interessante VIP-Gäste einstuft: Er lässt sie alle herein, verliert dadurch aber schnell den Überblick über die Menge im Inneren. Das führt dazu, dass das System schneller an seine Kapazitätsgrenzen stößt und eine bewusste Pause braucht, um die vielen Eindrücke zu verarbeiten.
Wie helfen mir körperbasiertes Coaching und Yoga als hochsensible Person?
Wenn die Welt um uns herum zu laut und zu intensiv wird, schaltet unser Nervensystem oft auf „Funktionieren“ um. Das ist ein Schutzmechanismus: Wir kappen den Kontakt zu unserem Körper und unseren Bedürfnissen, um nicht von der Reizflut überwältigt zu werden. Man fühlt sich nach außen hin stabil, aber innerlich oft leer und gleichzeitig erschöpft.
Körperbasiertes Coaching und Yoga helfen dir dabei, den Kanal „Fühlen“ sicher wieder freizuschaufeln.
1) Wiederentdecken statt Neuerlernen: Du musst das Spüren nicht neu lernen. Es ist wie beim Fahrradfahren: Auch wenn du jahrelang nicht gefahren bist, ist die Fähigkeit noch da. Wir reaktivieren dieses Wissen deines Körpers gemeinsam.
2) Sicherheit durch Wiederholung: In einem geschützten Raum schaffen wir kleine, verlässliche Erfolgserlebnisse. Durch sanfte Wiederholung lernt dein Nervensystem, dass es sicher ist, die „Tür“ zum Fühlen wieder zu öffnen.
3) Vom Überleben ins Erleben: Schritt für Schritt gewinnst du die Routine und das Vertrauen zurück, deine Bedürfnisse wahrzunehmen und ihnen zu folgen, ohne davon überrollt zu werden.
Kurz gesagt: Wir nutzen den Körper als Anker, um aus dem ständigen Funktionsmodus auszusteigen und wieder eine liebevolle, sichere Verbindung zu dir selbst aufzubauen.
Was für eine Art Yoga unterrichtest du?
Ich biete Yoga für hochsensible Frauen an. Mein Unterricht ist kein klassisches Fitnesstraining, sondern eine Einladung, die Verbindung zu dir selbst auf einer tiefen Ebene neu zu knüpfen.
Mein Ansatz: Philosophie trifft Wissenschaft
Ich kombiniere die lebensbejahende tantrische Philosophie mit modernen Erkenntnissen aus den Neurowissenschaften. Mein Yoga ist therapeutisch orientiert – das bedeutet für dich: wir praktizieren absolut sicher, schmerzfrei und nervensystem-freundlich.
Spüren statt Optimieren.
Es geht nicht darum, wie eine Haltung von außen aussieht, sondern wie sie sich von innen anfühlt. Bei mir gibt es keine Askese, keine starren Dogmen und kein „Du musst“. Alles darf sein, nichts muss.
Was dich erwartet:
1) Ein Ort für DICH: Wo du mit all deinen Facetten, „Fehlern“ und deiner Feinfühligkeit ohne Erwartungsdruck willkommen bist.
2) Ein geschützter Raum: Um deinen Körper intuitiv zu erfahren und im Takt deines eigenen Herzschlags zu spüren.
3) Dein inneres Schlaraffenland: Wir finden gemeinsam den Ort in dir, an dem „Milch und Honig fließen“.
Mein Yoga ist ein ehrliches „Ja“ zum Leben – pure Lebensfreude, die du mit allen Sinnen erfahren darfst.
Was ist der Unterschied zwischen Coaching und einer Therapie?
Es ist mir sehr wichtig, hier Klarheit zu schaffen, damit du die Unterstützung bekommst, die aktuell am besten zu dir passt:
Psychotherapie dient der Feststellung, Heilung oder Linderung von psychischen Störungen mit Krankheitswert (z. B. Depressionen, Angststörungen oder Traumata). In einer akuten psychischen Krise ist eine medizinisch oder psychotherapeutisch fundierte Behandlung der richtige und notwendige Weg.
Mein Coaching-Angebot richtet sich an psychisch gesunde Personen. Es ist keine Heilbehandlung und ersetzt keinen Besuch beim Arzt oder Psychotherapeuten. Wir arbeiten hier nicht an der Heilung einer klinischen Diagnose, sondern an deiner persönlichen Weiterentwicklung, deiner Selbstwahrnehmung und dem Umgang mit deiner Hochsensibilität im Alltag.
Wichtiger Hinweis:
Ich stelle keine Diagnosen und gebe keine Heilversprechen ab. Wenn du dich bereits in therapeutischer Behandlung befindest, unterstütze ich dich jedoch sehr gerne begleitend, sofern dies im Vorfeld mit deinem behandelnden Arzt oder Therapeuten abgestimmt wurde.
"Ich bin total unbeweglich." Ist Yoga dann überhaupt was für mich?
Die kurze Antwort: Ein klares Ja! :)
Wenn man sich die Bilder in den sozialen Medien anschaut, könnte man meinen, Yoga sei nur etwas für „Schlangenmenschen“ oder Models. Doch das ist ein Trugschluss. Ursprünglich wurde Yoga entwickelt, um den Geist zu stärken – der Körper ist lediglich das Werkzeug dafür.
Weder reines Workout noch reine Esoterik.
Viele sehen Yoga entweder als rein körperliches Fitness-Programm oder als spirituelle Abkehr von der Welt. Die Wahrheit liegt dazwischen: Yoga ist die Brücke zwischen Körper, Geist und Seele. Gerade für hochsensible Menschen ist dieser ganzheitliche Ansatz so wertvoll, weil wir Körper und Geist nicht getrennt voneinander betrachten können, wenn wir echte Erholung finden wollen.
Dein persönliches System-Update.
Stell dir Yoga wie ein System vor, das deine inneren Schaltkreise neu synchronisiert, damit sie harmonisch zusammenarbeiten:
1) Das Hardware-Update: Auf körperlicher Ebene lernen Muskeln, Sehnen und Faszien wieder „störungsfrei“ miteinander zu kommunizieren. Du wirst beweglicher – aber das ist das Resultat, nicht die Voraussetzung.
2) Das Software-Update: Mental und emotional wird dein Nervensystem neu vernetzt und „neu gestartet“.
Das Ziel: Ein flexibler Geist wohnt am liebsten in einem flexiblen Körper. Es geht nicht darum, wie tief du in eine Vorbeuge kommst, sondern darum, dass du die Verbindung zu dir selbst wiederherstellst.
Wie genau sieht das 1:1-Coaching bei dir aus?
Mein Coaching ist eine individuelle Reise, auf der ich dich intensiv begleite. Wir treffen uns in der Regel zu wöchentlichen Calls (Intervall und Format passen wir flexibel an deine Bedürfnisse an).
Mein Ansatz ist ganzheitlich und vereint theoretisches Wissen mit praktischer Erfahrung. Die Begleitung stützt sich dabei auf vier wesentliche Säulen:
Die 4 Säulen deiner Begleitung
1) Wissen & Verstehen (Neuro-Input):
Wir beleuchten die neurowissenschaftlichen Hintergründe deiner Hochsensibilität. Wenn du verstehst, wie dein Nervensystem tickt, kannst du aufhören, gegen dich selbst zu kämpfen.
2) Körperwahrnehmung & Spüren:
Theorie allein verändert wenig – wir gehen in die Praxis. Durch sanfte, körperbasierte Übungen schaufeln wir den Kanal „Fühlen“ wieder frei und aktivieren dein Körpergedächtnis.
3) Integration & Alltag:
Wir erarbeiten Strategien, wie du das Gelernte in deinem echten Leben anwendest. Es geht darum, im Alltag handlungsfähig zu bleiben, anstatt nur zu funktionieren.
4) Sicherheit & Nachnähren:
Wir schaffen ein stabiles inneres Fundament. In einem geschützten Raum darfst du lernen, dich selbst wieder als sicher und kompetent zu erleben.
Das Besondere: Jede Session ist eine Mischung aus Coaching-Gespräch und praktischen Einheiten (Bewegung/Yoga). So stellen wir sicher, dass die Veränderung nicht nur im Kopf stattfindet, sondern in jeder Zelle deines Körpers ankommt.
Was ist, wenn ich zwischen den Calls Unterstützung benötige?
Ich lasse dich nicht allein. Mir ist es wichtig, dass du dich auf deinem Weg sicher und begleitet fühlst, auch wenn wir gerade nicht im direkten Gespräch sind.
WhatsApp-Support: Solltest du zwischen unseren Calls Fragen haben oder einen kurzen Impuls benötigen, bin ich tagsüber per WhatsApp für dich erreichbar. So kannst du Gedanken direkt teilen, wenn sie aufkommen.
Kurz-Check-in: Wenn es mal einen Moment gibt, in dem es allein schwierig wird oder du akut feststeckst, nehmen wir uns Zeit für ein kurzes Telefonat. Dieser Support ist Teil meiner Begleitung und mit deiner Buchung abgedeckt – es entstehen keine weiteren Kosten für dich.
Ein kleiner Hinweis: Meine Begleitung ersetzt keinen medizinischen Notdienst. In akuten gesundheitlichen oder psychischen Krisen wende dich bitte an die entsprechenden Fachstellen.
Wie hängen Hochsensibilität, Reizüberflutung und das Nervensystem zusammen?
Hochsensibilität ist kein psychisches Problem, sondern eine neurobiologische Eigenschaft. Dein Nervensystem ist quasi „offener“ programmiert. Das hat direkte Auswirkungen darauf, wie dein Körper Informationen speichert:
Der Körper als Archiv
Alles, was wir erleben – besonders emotionale Themen wie Glaubenssätze, unterdrückte Emotionen oder stressige Erlebnisse –, wird nicht nur im Kopf gedacht, sondern im Körper gespeichert. Evolutionär bedingt reagiert unser Nervensystem auf Überforderung oft mit Anspannung oder einem „Einfrieren“ (dem Funktionsmodus).
Warum der Zugang über den Körper (Embodiment) so wichtig ist:
1) Emotionen und unverarbeitete Reize werden auf der körperlichen Ebene oft zuerst sichtbar – zum Beispiel durch Verspannungen, flache Atmung oder ein ständiges Gefühl von Unruhe.
2) Erfahrbar machen: Über den Körper werden diese „festgesteckten“ Themen greifbar.
3) Auflösen statt nur Verstehen: Während wir im reinen Gespräch oft nur über Probleme nachdenken, erlaubt uns die Körperarbeit (Yoga & Coaching), die Spannung direkt dort zu lösen, wo sie entstanden ist: im Nervensystem.
Kurz gesagt: Wenn wir den Körper mit einbeziehen, müssen wir nicht nur mühsam an uns „arbeiten“, sondern wir erlauben unserem System, die angestaute Reizüberflutung sicher auszuleiten und wieder in ein gesundes Gleichgewicht zu finden.
Wie läuft das erste Kennenlernen ab? Muss ich mich direkt entscheiden?
Nein, ganz im Gegenteil. Mir ist wichtig, dass die Chemie zwischen uns stimmt. Deshalb starten wir immer mit einem unverbindlichen Kennenlerngespräch (ca. 20–30 Minuten). Wir besprechen in Ruhe deine aktuelle Situation und schauen, ob sich mein Angebot für dich stimmig anfühlt. Du bekommst danach Zeit, in dich hineinzuspüren, und entscheidest ganz ohne Druck, ob wir gemeinsam losgehen wollen.
Was ist, wenn ich mich gerade total erschöpft fühle? Ist das Coaching dann nicht "zu viel" für mich?
Das ist eine sehr berechtigte Sorge. Mein Coaching ist jedoch kein weiteres To-Do auf deiner Liste, sondern ein Raum zur Entlastung. Wir arbeiten kleinteilig und Nervensystem-freundlich. Wenn du an einem Tag merkst, dass du keine Energie für "Input" hast, passen wir die Session an – dann nutzen wir die Zeit für sanfte Regulation und Entspannung. Wir arbeiten mit dem, was da ist, niemals gegen dich oder deine Tagesform.
Ich bin technisch nicht so versiert – wie finden die Online-Calls statt?
Keine Sorge, das ist ganz unkompliziert. Du bekommst von mir vorab einen Link per E-Mail. Du musst nichts installieren oder kompliziert einrichten – ein Klick auf den Link genügt, und wir sind verbunden. Wir können das im Vorfeld auch gerne kurz gemeinsam testen.
Was passiert mit meinen Daten?
Deine Privatsphäre ist für mich die Basis unserer Zusammenarbeit. Gerade in einem so sensiblen Bereich wie dem 1:1-Coaching und Yoga ist Vertrauen das höchste Gut. Darauf kannst du dich verlassen:
- Absolute Vertraulichkeit: Alle persönlichen Informationen, Erlebnisse und Daten, die du mit mir teilst, streng vertraulich behandelt werden. Nichts verlässt unseren geschützten Raum.
- Datenschutz-Standard: Ich halte mich strikt an die geltenden deutschen Datenschutzbestimmungen. Deine Daten werden sicher verwahrt und niemals an Dritte weitergegeben.
Ausführliche und rechtlich detaillierte Informationen dazu findest du jederzeit in meiner Datenschutzerklärung.
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